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.: Puerto Ordaz :: Grand Sabana :.
   
Mittwoch, 18. Oktober 1995

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.: 2. Woche :.

Montag, 16. Oktober 1995
Dienstag, 17. Oktober 1995
Mittwoch, 18. Oktober 1995
Donnerstag, 19. Oktober 1995
Freitag, 20. Oktober 1995
Samstag, 21. Oktober 1995
Sonntag, 22. Oktober 1995

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Um 8:00 sitzen wir am Hotelempfang, um auf unseren Tourguide Uwe Neumann zu warten. Doch dann lesen wir in der Tourbeschreibung, daß wir erst um 9:00 abgeholt werden. So können wir noch ein kleines Frühstück einwerfen. Der erste Eindruck von Uwe ist sehr positiv! Wir fahren zum Hotel “Interconti”, wo wir die anderen Tourteilnehmer treffen: drei Deutsche, ein Österreicher und fünf Schweizer. Unter den Deutschen sind Dörte und Achim, ein Hamburger Pärchen, mit dem wir noch sehr viel Spaß haben werden. Die beiden Jeeps werden bepackt und uns wird erklärt, daß wir auf der ca. 500 km langen Anfahrt in die Gran Sabana durch ein Gebiet fahren müssen, in dem Krieg zwischen den Minenarbeitern und der Guardia National herrscht. Na, dann kann das Abenteuer ja beginnen! Kurz nachdem wir Porto Ordaz verlassen haben, halten wir noch kurz an, um in einem Laden Eis für die Kühlboxen zu kaufen. Der ganze Laden ist dick vergittert, und wir bekommen unsere Getränke zwischen den Gitterstäben hindurch gereicht. Einfach crazy dieses Land! Nachdem wir nach eineinhalb Stunden die Autobahn verlassen haben, hält Uwe an, um eine “Schaumbremse” einzulegen. Zuerst wissen wir gar nicht, was wir damit anfangen sollen, doch dann erkennen wir hocherfreut, daß es sich um eine Bierpause handelt. Diese “Schaumbremse” wird ab jetzt regelmäßig eingelegt! Zu Mittag essen wir in kleinem Restaurant auf der Strecke und am Nachmittag halten wir an einem kleinen Stand, um einen einheimischen Weichkäse mit Lebkuchen zu versuchen. Gewöhnungsbedürftig, aber lecker.

Das Gebiet der Unruhen passieren wir ohne Zwischenfälle, obwohl Uwe bei einer der Polizei-Kontrollstellen (Alcabala) einen Fingerabdruck hinterlassen muß, worüber er sehr verärgert ist. Ab der Goldgräberstadt El Dorado werden die Orte meist nach ihrem Kilometerstein benannt, so daß wir gegen 16:30 in San Isidoro (“Km 88”) eintreffen, unserem Nachtquartier.

Hängematten werden in einem kleinen Camp im Indianerdorf Ina-Way aufgehängt, und wir gehen im nahegelegenen Bach baden. Um uns herum besteht eine beeindruckende Pflanzenwelt. Dieser Eindruck wird durch die Geräuschkulisse des Dschungels verstärkt. Später gibt es ein einfaches, aber sehr leckeres Abendessen, und wir sitzen alle zusammen und trinken Bier und Rum. Im Laufe des Abends geht ein mächtiges Gewitter nieder. Einige Sachen müssen wir am nächsten Tag patschnaß zurücklassen. Je weiter der Abend fortschreitet, desto betrunkener wird Jürgi. Alle hoffen, daß er doch endlich in seine Hängematte verschwindet, doch traurigerweise grabscht er eine Indianerin an, worauf sich diese mit ihren Freundinnen zurückzieht. Was unmäßiger Alkoholkonsum aus einem “normalen” Menschen alles macht!

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