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.: Grand Sabana :.
   
Donnerstag, 19. Oktober 1995

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.: 2. Woche :.

Montag, 16. Oktober 1995
Dienstag, 17. Oktober 1995
Mittwoch, 18. Oktober 1995
Donnerstag, 19. Oktober 1995
Freitag, 20. Oktober 1995
Samstag, 21. Oktober 1995
Sonntag, 22. Oktober 1995

1. Woche  |  3. Woche

Das war die erste Nacht, die wir in einer Hängematte unter freiem Himmel verbracht haben. Nur das Strohdach versperrte den freien Blick. Es ist schon ein tolles Gefühl. Als die ersten Sonnenstrahlen am Horizont erscheinen, dauert es auch nicht mehr sehr lang, bis der Dschungel erwacht. Um 7:00 heißt es aufstehen. Wir packen ein paar Sachen in unseren kleinen Rucksack, da der große bis zur Rückfahrt hier im Camp bleiben wird. Um 7:30 gibt es Frühstück und gegen 8:00 starten wir. Kurz nach Verlassen des Ortes beginnt der Anstieg zur Hochebene der Gran Sabana ( Gran Sabana – Daß es sich bei dieser Tafelbergszenerie um eine der faszinierendsten Landschaften der Erde handelt, hat sich inzwischen weit herumgesprochen. Auf etwa 1000 m Höhe beginnt die Welt der geheimnisvollen Tafelberge, die Welt der vielen Flüsse und Wasserfälle, der unbekannten Tier- und Pflanzenarten. Die Gran Sabana wurde einmal als “das Stein, Wasser und Himmel gewordene Phantastische” bezeichnet.) . Die Straße windet sich serpentinenartig in die Höhe und nach etwa 11 km erreichen wir einen mächtigen Granitfelsen, Piedra de la Virgen. Von hier aus bietet sich uns ein faszinierender Blick zurück auf die sich weithin erstreckende Urwaldlandschaft, auf der einzelne watteweiße Nebelbänke liegen. Noch beim Aufstieg in die Gran Sabana halten wir in einer Kurve an, und Uwe erzählt uns einiges zur Flora und Fauna. Wir sehen einige beeindruckende baumartige Farne und wilde Orchideen. Weiter geht es zur Benzinstation Los Rapidos bei km 171, wo wir einige Stromschnellen besichtigen. Auf der Fahrt zum Kamá-merú (“merú” ist in der Sprache der Pemón-Indianer das Wort für Wasserfall) nehmen wir drei Indiokinder mit. Wir bemerken, daß diese Indianer einen ganz anderen Geruch als wir Europäer haben.

Kamá-merúNachdem wir zum Kamá-merú, ca. 50 m hinuntergestiegen sind, machen wir eine Bootsfahrt bis ganz nah an den Wasserfall heran. Wir werden bis auf die Unterhose naß! Anschließend fahren wir zu einem kleinen Wasserfall neben der Straße und machen Mittag. Es gibt Thunfischbaguettes und Polar und wir können uns im Wasser austoben. Doch dann fängt es an zu regnen, und wir fahren in das Indianerdorf “San Francisco de Yuruaní”, um indianische Handwerkskunst zu bewundern. Uwe demonstriert uns noch eine kleine Offroadeinlage auf dem Rückweg nach “Km 243”. Dort schlagen wir im Camp “Quebrada de Pacheco” unser Nachtlager auf. In diesem Nachtquartier sind noch viele kleine Mitbewohner. Sollte man auf sie treten, knackt es. Das hält uns aber nicht davon ab, auch die zweite Nacht in der Hängematte zu verbringen. Man sollte sich eben an seine neuen Zimmergenossen gewöhnen. Jürgi ist heute übrigens abstinent.

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