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.: Grand Sabana :: Tafelberg :.
   
Freitag, 20. Oktober 1995

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.: 2. Woche :.

Montag, 16. Oktober 1995
Dienstag, 17. Oktober 1995
Mittwoch, 18. Oktober 1995
Donnerstag, 19. Oktober 1995
Freitag, 20. Oktober 1995
Samstag, 21. Oktober 1995
Sonntag, 22. Oktober 1995

1. Woche  |  3. Woche

Nachdem wir gefrühstückt haben, geht es um 8:00 los. Wir halten neben der Straße an einem Aussichtspunkt an, um am Horizont die Siluetten der Tepuis (Tafelberge) zu bewundern. Dann geht es weiter bis km 277. Etwas abseits der Straße bewundern wir ein wahres Schmuckstück der Natur: die “Quebrada de Jaspe”, ein mehrere hundert Meter langes Flußbett, das vollständig aus dem roten Halbedelstein Jaspis besteht. Ein kleiner Wasserfall ergießt sich über die edlen Gesteinsstufen und produziert ein zauberhaftes Farbenspiel. Hier baden wir und Jürgi versucht verzweifelt einen metallic-blauen Schmetterling zu fotografieren, während Manni auf dem äußerst glitschigen Untergrund ausrutscht und sich den kleinen Finger aufreißt. Von hier aus sind es nur noch 40 km bis zur brasilianischen Grenze. Anschließend fahren wir zu einem weiteren kleinen Wasserfall, dem Uroe-merú, den wir nur durch einen engen Trampelpfad durch den Dschungel erreichen können.

Auch hier können wir uns im kühlen Naß erfrischen und in den herabfallenden Wassermassen duschen. Zum Mittagessen fahren wir in die Indianersiedlung “San Ignacio de Yuruaní”. Dort besichtigen wir die Feuerwehr, die zur Bekämpfung der Savannenfeuer da ist. Eine von Zweien im 3.000.000 ha großen Nationalpark Canaima. Auf dem Weg zurück nach “Quebrada de Pacheco” halten wir an der Brücke über den Yuruaní. Etwa 500 m entfernt von der Straße kommen wir zur breiten Kette der Wasserfälle des Yuruaní. Dort versuchen Uwe, ???, Herbert und Bibi in Badehose und auf Strümpfen den etwa 100 m langen Weg im Wasser unter dem Wasserfall hindurch zu bewältigen. Aber sie kommen nur bis zur Mitte und müssen dann umkehren. Ein wirklich tolles Erlebnis. Zurück geht es bis zur Tankstelle bei km 171, wo wir auf die Schotterpiste nach Iboribó abbiegen. Nach etwa 60 km und zwei Stunden Offroadfeeling erreichen wir nach Eintritt der Dunkelheit die Indianersiedlung. Blankes Entsetzen herrscht bei uns, da wir in diesem total verlassenen Camp übernachten werden. Alles sieht sehr schäbig aus und überall “kreucht und fleucht” es. Zu allem Überfluß meint Uwe auch noch, man könne nachts gefahrlos im nahe gelegenen Aponguao-Fluß baden. Das hat dann aber niemand ausprobiert!

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