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.: Orinoco :.
   
Montag, 23. Oktober 1995

  Anreise
  Caracas
  Ciudad Bolivar
  Kavac
  Salto Angel
  Grand Sabana
  Tafelberg
  Puerto Ordaz
  Canaima
  Merida
  Morrocoy
  Orinoco
  Santa Fe
  Mochima
  Puerto La Cruz
  Zurück nach Hause


.: 3. Woche :.

Montag, 23. Oktober 1995
Dienstag, 24. Oktober 1995
Mittwoch, 25. Oktober 1995
Donnerstag, 26. Oktober 1995
Freitag, 27. Oktober 1995
Samstag, 28. Oktober 1995
Sonntag, 29. Oktober 1995

2. Woche  |  4. Woche

5:20 stehen wir auf und müssen uns dann über die Treppe zum Ausgang kämpfen, da in dem “tollen” Hotel noch nicht einmal der Aufzug funktioniert. Um 6:00 werden wir pünktlich(!) abgeholt von DELTA SURS SRL. Auf dem zweistündigen Weg nach Tucupita ( Tucupita – Die Hauptstadt des Bundeslandes Amacuro wurde von Kapuzinern 1848 gegründet. Sie hat heute etwa 30.000 Einwohner. Sie liegt am Rande des unübersehbaren Delta des Orinoco, der seine immensen Wassermassen durch 37 einzelne Arme in den Atlantik transportiert.) überqueren wir mit einer Fähre den Orinoco ( Orinoco - Strom in Venezuela, 2736 km lang, entspringt im südlichen Bergland von Guayana, und mündet im 40200 km² großen Delta in den Atlantischen Ozean.) . Es gibt nur eine einzige Brücke bei Ciudad Bolívar über den Strom. Diese “Fähre” wäre bei uns in Europa mit Sicherheit schon längst ausrangiert, da sie total verrostet ist und gewaltige Rußfahnen abgibt. Ein echtes Abenteuer! Um 8:00 erreichen wir den Hafen von Tucupita und warten bei einer Affenhitze auf unseren Bootsführer. Gegen 8:30 können wir das Boot besteigen, und wir machen uns auf den Weg ins Delta. Das mitgebrachte Mittagessen nehmen wir im Boot auf dem Orinoco ein, und nach 250 km erreichen wir gegen 17:00 unser Ziel. Die acht langen Stunden auf dem Boot bestanden hauptsächlich daraus, unendlich viel braunes Wasser, dicht bewachsenes Ufer und einige Indianerbauten anzuschauen. Nicht allzu aufregend! Beim Anblick unseres “Hotels” sind wir zuerst sehr skeptisch. Es ist ein etwas besseres Haus auf Pfählen im unendlichen Mangrovensumpf des Deltas. Uns wird vom Besitzer des Hauses, der gleichzeitig Bürgermeister der Missionssiedlung “San Francisco de Guaya” ist, ein äußerst freundlicher Empfang bereitet. Wir werden zu Hängematten auf der Veranda geleitet und bekommen ein Willkommensbier gereicht. Dann machen wir eine kleine Rundfahrt mit zwei Indianern im Einbaum entlang den Pfahlbauten der Mission. Zum Abendessen gibt es ein wahres Festmahl mit gebratenem Fisch, Salat, Indianerbrot, Backbananen, Reis, Weißwein und Papayasaft. Es ist doch ein kleines Paradies! Die Nacht ist unbeschreiblich heiß, uns läuft der Schweiß in Strömen den Körper hinunter. Doch keiner von uns traut sich, mehr als nötig aus dem Schlafsack (Bettbezug) zu strecken. Man wäre wohl ein gefundenes Fressen für die Moskitos und so sind am nächsten Morgen alle total durchnäßt.
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