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.: Kavac :: Salto Angel :: Canaima :.
   
Freitag, 27. Oktober 1995

  Anreise
  Caracas
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  Kavac
  Salto Angel
  Grand Sabana
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  Puerto Ordaz
  Canaima
  Merida
  Morrocoy
  Orinoco
  Santa Fe
  Mochima
  Puerto La Cruz
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.: 3. Woche :.

Montag, 23. Oktober 1995
Dienstag, 24. Oktober 1995
Mittwoch, 25. Oktober 1995
Donnerstag, 26. Oktober 1995
Freitag, 27. Oktober 1995
Samstag, 28. Oktober 1995
Sonntag, 29. Oktober 1995

2. Woche  |  4. Woche

Nach dem Frühstück machen wir unsere Rucksäcke fertig und trocknen die letzten Kleidungsstücke vom Vortag. Um 10:00 soll unser Flugzeug kommen, doch als es um 10:30 noch nicht gelandet ist, fragen wir bei der Campleitung nach. Bis 11:00 bekommen wir lauter unterschiedliche Auskünfte wie: das Flugzeug kann wegen schlechtem Wetter nicht starten, oder das Flugticket wurde nicht bezahlt. Die einzige Möglichkeit, die uns bleibt, ist eine AVENSA-Linienmaschine um 15:00. Jedoch unsere Tour in Canaima beginnt schon um 13:30. Wir sind ziemlich sauer und haben uns schon damit abgefunden. Doch um 12:00 landet plötzlich eine Chesna, und der Pilot winkt uns zu sich. Die Chesna hat eigentlich nur zwei Sitze, doch der Pilot baut noch zwei weitere Sitze ein. Manni muß also auf unseren Rucksäcken sitzen. Der Flug ist recht aufregend, da wir mit zahlreichen Turbulenzen kämpfen müssen. Um 12:30 landen wir in Canaima ( Canaima – Einer der unbestrittenen Höhepunkte eines Venezuela-Aufenthaltes ist ein Ausflug nach Canaima – und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Man kann dort die einzigartige Landschaft der Gran Sabana bewundern, eine Szenerie aus Tafelbergen, Wasserfällen und tropischer Vegetation von grandioser Schönheit; man hat die Möglichkeit, eine Tour zum Salto Angel, dem höchsten Wasserfall des Planeten, zu unternehmen – aber man muß auch Preise bezahlen, die für venezolanische Verhältnisse echte Gipfelleistungen darstellen.) , schreiben uns für die Tour ein und erhalten ein schlichtes Mittagessen. Unsere Gruppe besteht aus insgesamt neun Personen: Gabi unserem Guide, eine Venezolanerin, die englisch spricht, zwei deutschen Pärchen und wir vier. Beim Einschreiben unserer persönlichen Daten bemerkten wir, das sich in unserer Gruppe Beate aus Aachen befindet. Auf der Bootstour bis zum ersten Camp besichtigen wir die mächtigen Wasserfälle bei Canaima, und machten einen Trip hinter dem herabfallenden Wasser hindurch. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wie klein man hier bei diesen Naturgegebenheiten ist. Durch die herabfallenden Wassermassen entsteht ein sehr starker Wind, der zusätzlich noch das ganze Wasser vernebelt. Wir hatten zuvor unsere trockene Kleidung zurückgelassen, um uns dieses Schauspiel aus nächster Nähe zu betrachten. Am Rand konnten wir natürlich auch eine Dusche nehmen. Was wäre so ein Wasserfall, ohne darin zu duschen. Von dort aus müssen wir die großen Stromschnellen zu Fuß umgehen und kommen dabei in einen längeren Regenguß. Wir hatten ein wenig Respekt vor dem Regen, da wir ja Tags zuvor erst ein nettes Erlebnis hatten. Wir wurden wieder von unserem Boot aufgenommen und mußten, nur mit der Badehose bekleidet, dann noch zwei Stunden Bootsfahrt überstehen. Das Camp ist sehr einfach. Ein großes Dach das durch Rundhölzer getragen wurde. Natürlich waren daran die Hängematten befestigt. Zum Abendessen hat uns Gabi Spaghettis gebracht. Danach legt sie sich schon um 19:30 in ihre Hängematte. Hier gibt es weder Bier noch irgend etwas anderes, um sich abzulenken. Also legen wir uns nach einem “aufregenden” Abend gegen 22:00 in unsere Hängematten ohne(!) Moskitonetze. Angeblich gibt es hier keine Mücken.
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