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.: Santa Fe :: Mochima :: Puerto La Cruz :.
   
Freitag, 3. November 1995

  Anreise
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  Santa Fe
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.: 4. Woche :.

Montag, 30. Oktober 1995
Dienstag, 31. Oktober 1995
Mittwoch, 1. November 1995
Donnerstag, 2. November 1995
Freitag, 3. November 1995
Samstag, 4. November 1995
Sonntag, 5. November 1995

3. Woche  |  5. Woche

Heute machen wir eine Tour mit Harry in die Berge zu “seiner” Farm. In das abgelegene Dorf fahren wir mit einer Art Viehtransporter, dem einzigen Beförderungsmittel dorthin. Die so toll beschriebene Farm entpuppt sich als ein schäbiges Wellblechhäuschen in einem total ärmlichen Bergdorf. Der jetzige Farmbesitzer kommt mit seinem Tagesertrag von der Plantage: ein Esel trägt ca. 10 Stangen Zuckerrohr. Nach und nach treffen immer mehr Personen ein, da hier ein Treffen des Kaffeekartells stattfindet. Es gibt Polar und sonst passiert gar nichts. Wir wissen nicht so genau, was wir eigentlich machen sollen und warten sehnsüchtig darauf, daß endlich ein Transportmittel zurück nach Santa Fé erscheint. Die anderen Bewohner, die nicht zum Kaffeekartell gehören, spielen unterdessen Domino. Dazu gibt es das andere venezolanische Getränk: “Ron”. Der fließt hier in großer Menge, jedoch in einer etwas anderen Form: in den Flaschen befinden sich so kleine Souvenirs, bei denen es sich um kleine Schlagen mit einer ganz tollen Musterung handelt. Man findet sie in Bananenstauden und sie sind hochgiftig. Wer eine solche Schlange findet, ertränkt sie in der Flasche mit Rum. Erstmalig ergibt das Ganze eine Medizin zum Einreiben. Nach der dritten Befüllung ist die ganze Sache trinkbar. Naja?! Am späten Nachmittag fährt endlich ein Wagen zurück ins Tal. Angeblich fahren ja ständig irgendwelche Autos nach unten. Heil in unserem Dorf angekommen, gibt es erst einmal Polar. Dann kommt uns eine gute Idee! Wir können doch heute Abend selbst etwas kochen. Ein Küche steht uns zur Verfügung, also Großeinkauf. Nach erfolgreichem Einkauf holen wir unsere Kühlkiste. Wir fünf sind ein ausgezeichnetes Kochteam. Bibi und Manni freuen sich, endlich bis zur Bewegungslosigkeit zu fressen. Doch auch die Gruppe von Carlos ist anwesend, die eigentlich einen Fisch grillen wollen. Einen Fisch hat hier keiner von uns gesehen und innerhalb weniger Augenblicke sind die guten Spaghettis verschwunden. Kurz darauf gibt es noch eine kleine Meinungsverschiedenheit (auf Spanisch) über die Aufteilung des Essens. Wir könnten doch nicht einfach in der Küche kochen usw. Zum guten Schluß spülen wir noch unser Zeug weg und ziehen mit unserer Box an den Strand. Hier gibt es schließlich Polar bis wir dann gegen 22.30 Uhr zu der großen Merenge Veranstaltung im Dorf aufbrechen. Manni wird von der “Schönsten” aus dem Dorf aufgefordert. Die gute Dame ist bestimmt 60. Hier ist jedoch der Bär begraben und das trotz der tollen Rhythmen. Auf geht’s zu den Siete Delphines. Bevor es zu Bett geht, jucken wieder einmal diese Moskitostiche entsetzlich. Es ist kaum auszuhalten und ein längeres Fußbad im Eiswasser der Polarbox bringt ein wenig Linderung für die Nacht.
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