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.: Santa Fe :: Mochima :: Puerto La Cruz :: Zurück nach Hause :: Caracas :.
   
Montag, 6. November 1995

  Anreise
  Caracas
  Ciudad Bolivar
  Kavac
  Salto Angel
  Grand Sabana
  Tafelberg
  Puerto Ordaz
  Canaima
  Merida
  Morrocoy
  Orinoco
  Santa Fe
  Mochima
  Puerto La Cruz
  Zurück nach Hause


.: 5. Woche :.

Montag, 6. November 1995
Dienstag, 7. November 1995

4. Woche

Morgens um 7.00 Uhr ist Aufstehen angesagt. Heute ist unser letzter Tag auf dem südamerikanischen Kontinent, und ebenso einer unserer Transfertage. Diesmal geht es zurück nach Caracas, wo uns um 22.00 Uhr der Flieger in die Heimat erwartet. Es ist noch lange nicht Abend und wir starten mit unserem gesamten Gepäck und natürlich unserer Wunderbox zum Ortsrand. Dort müssen wir ein Verkehrsmittel finden, welches uns nach Puerto La Cruz bringt. Nach diversen Verhandlungen überreden wir einen Privatmann, uns für 1500 Boli zum Busterminal zu fahren. Heute müssen wir am Checkpoint halten und den fließenden Verkehr verlassen. Jeder muß seinen Reisepaß vorzeigen, und unser Fahrer hat eine kleine Diskussion mit den Militärs. Nachdem wir das Terminal erreichen, erkunden wir uns nach dem Bus nach Caracas. Es ist schon sehr Heiß und unser Deo versagt jetzt schon, naja vergessen wir’s. Durch Vorlage unserer Reisepässe erhalten wir unsere Bustickets. Da schau her, wir sind eine Familie, die Familie “Deutsch” auf Reisen, denn als Nachname wurde bei uns allen der Name “Deutsch” eingetragen. Für diese Tour haben wir dann 4400 Bs. berappt. Start ist um 10.30. und wir gehen erst einmal Frühstücken. Endlich geht es los, unser letzter großer Bustransfer. Diesmal scheint die Fahrt endlos zu sein, die Stimmung ist gedrückt. Wie bei jedem Transfer die obligatorische Mittagspause mit laufendem Motor. Gegen 16.00 Uhr erreichen wir irgendein Busterminal am Rande der Hauptstadt. Wir müssen den Bus verlassen, und keiner weiß genau wo wir sind. Nicht einmal der Reiseführer konnte helfen. Wir gehen in Verhandlung mit diversen Taxi- und Busfahrern. Die Preise hier sind viel höher, als wie bisher bekannt. Wir finden ein günstiges Puer Puesto, welches uns fünf mitnimmt. (4 Pers. & 1 Gepäck). Die Fahrt geht ins Zentrum, und wir erspähen das Caracas Hilton, welches uns an einen bestimmten Teil unserer Reise erinnert (PRIVATE). Der Fahrer läßt uns an einer Kreuzung in der Nähe vom Hilton aussteigen und erklärt uns, wie wir weiter kommen. Hier sind wir mitten in der 4 Millionen Metropole, und auf der Straße werden Nikolausmützen verkauft, wie auf unserem Glühweinmarkt. Wir irren ein wenig umher und finden endlich ein Busterminal unter der Straße. Wir besteigen ein Puer Puesto, daß uns für 1400 Bs. zu Flughafen fährt. Dort angekommen, haben wir noch viel Zeit. Wir kleiden uns schon für den Flug und geben dann unser Gepäck auf. Dann besuchen wir wieder einmal unsere Schwarzgeldtauscher und versuchen einen guten Kurs auszuhandeln. Ein schönes Spiel. Später nehmen wir noch eine kleine “Schweinerei” zu uns und trinken daraufhin in der Flughafenbar ein paar Polar. Im Zollbereich trennen wir uns, um zu erkunden, wo diverse “Drogen” günstiger sind. Wir decken uns mit Zigaretten und Rum ein, und Jürgi kauft sich noch einen wunderschönen Bildband über die Gran Sabana. Nachdem alles erledigt ist, setzen wir die letzten Boli in Polar um. Wir können unseren Flieger besteigen und bekommen einen Kälteschock. Aus der Lüftung strömt eiskalte kondensierte Luft und so fragen wir als erstes nach Decken. Auf dem Rückflug schlafen fast alle Passagiere. Nur Bibi, Jürgi und Manni schauen sich in Englisch “Die hard III” und “French kiss” mit dazugereichtem Heinecken an, diesmal jedoch mit Eis.
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